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Die Pommersche Genossenschaft sieht ihre territoriale Zuständigkeit im pommerschen Landesteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Dort leistet sie vielfältige Hilfe in der Pflege von Alten und von Behinderten.
Aus ihrer Geschichte heraus fühlt sie sich aber auch aufgerufen, im heute polnischen Teil Pommerns, dem früheren Hinterpommern, im Sinne des Ordensauftrags Hilfe zu leisten.

  • Geschichte
    • Die Pommersche Genossenschaft des Johanniterordens leistet diese Hilfe in der alten Heimat seit den frühen sechziger Jahren in sehr unterschiedlicher Weise.
    • Die erste Hilfsform waren Pakete an einzelne, meist noch aus der Zeit der Flucht und Vertreibung bekannte Personen, Besuche dort waren noch nicht möglich.
    • Ab den frühen achtziger Jahren begannen die Hilfsfahrten einzelner Ritterbrüder (meist zu zweit) nach Hinterpommern.
  • Arten der Betreuung
    • Einzelbetreuung
      • Leitidee: alten, schwachen, kranken evangelischen Deutschstämmigen flächendeckend zu helfen durch Besuche in den Wohnungen. Am Anfang, also in den achtziger Jahren, wurden ca. 1000; jetzt werden etwa 600 Einzelpersonen betreut, an denen oft ganze Familien von Arbeitslosen hängen.
        Die Besuche finden für jeden Betreuungsfall zweimal pro Jahr statt. Eine Hilfsfahrt dauert etwa eine Woche, wobei im Schnitt ca. 3000 km Strecke zu bewältigen sind. Die Fahrten sind sehr anstrengend, physisch und psychisch.
      • Die Hilfsgüter: Kleidung, Medikamente, Bargeld, werden von den Ritterbrüdern gesammelt und verteilt. Die Pommersche Genossenschaft unterstützt aus den Beiträgen ihrer Mitglieder mit jährlich € 20.000. Das ist knapp die Hälfte der tatsächlichen Hilfskosten. Die andere Hälfte wird durch Spenden aufgebracht.
    • Ab Anfang der neunziger Jahre entstand eine zusätzliche "Leitidee". Es sollten punktuelle Zentren gegründet werden, von denen aus Hilfe für alle Schwachen und Kranken geleistet werden soll, unabhängig von Nationalität und Konfession. So entstanden die Johanniter-Sozialstationen. In Hinterpommern gibt es vier solche Stationen. Diese Hilfe, vor allem die materielle Versorgung der Stationen obliegt der Johanniter-Unfallhilfe (JUH). Die Ritterbrüder tragen durch eigene Sammlungen und Spenden und durch Besuche in den Stationen auch hier bei.
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Spendenkonto
Pommersche Genossenschaft: Konto Nr. 1944008, BLZ 370 700 60, Deutsche Bank Köln