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| Aus der Geschichte der Pommerschen Genossenschaft | ||||||||
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In das Pommersche Land kamen die Johanniter um das Jahr 1150 über Mähren in die Gegenden von Schlawe, Kolberg und später Stargard. Weil eine uralte Straße von Stargard nach Danzig den Handel von der Ostsee in südlichere Gebiete vermittelte, empfand der Orden in diesen Gegenden ein reiches Betätigungsfeld für seine Tätigkeit. An die alten Traditionen knüpfte die Pommersche Genossenschaft an, die 1853 als eine der ersten Genossenschaften der 1852 wieder hergestellten "Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem" entstand. Ihre Aufgabe war, "im ganzen Lande Krankenhäuser und seinen Zwecken entsprechende Anstalten, erstere vornehmlich in kleinen Städten für die Kranken aus denselben und dem platten Lande" zu schaffen und " die Leistung solcher Krankenhäuser und Anstalten zu übernehmen. Derartige Einrichtungen entstanden in Greifswald, Polzin, Züllchow bei Stettin, Lauenburg und Großmöllen bei Köslin. Als Folge des Zweiten Weltkrieges verlor die Genossenschaft 136 Mitglieder und ihren Besitz im ehemaligen Hinterpommern. Sie konstituierte sich 1948 in der Bundesrepublik neu und war schon sehr bald Mitgründer der Internatsgemeinschaft "Hemmelmark" in Holstein. 1978 wurde das Alten- und Pflegeheim "Rheinwaldheim" in Rheinbrohl-Arienheller übernommen, bis 2004 wurde die Arbeit dort verantwortet. Seit 1985 bestehen wieder enge Beziehungen zu den Altenpflege- und Behindertenwohnheimen des Diakoniewerks Bethanien in Ducherow bei Anklam, daß nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1993 ein Ordenswerk wurde. Schon im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war die Genossenschaft durch ihren Kommendator im Kuratorium vertreten. Wichtige weitere Aktivitäten sind insbesondere:
Gegenwärtig hat die Pommersche Genossenschaft über 230 Mitglieder (Johanniterritter und Anwärter). Wie bei den anderen Genossenschaften entscheidet ein jährlicher Rittertag über weitere Aufgaben und deren Durchführung. |
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